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IT-Governance – Handstand, Flic Flac, Salto – sind wir hier im Turnverein, oder was? Könnte man fast meinen, wenn man die heutigen Aufgabenbereiche eines leitenden Betriebs-ITlers einer näheren Betrachtung unterzieht. So hat sich hier in doch relativ kurzer Zeit ein deutlicher und existenzieller Wandel vollzogen: Nicht mehr nur die Pflicht, also die Organisation der IT-Welt im Unternehmen, ist Bestandteil des neuen Berufsbildes, sondern auch die Kür. Soll heißen, dass darüber hinaus immer mehr auch ein strategisches Moment in den Mittelpunkt tritt – eine Reaktion auf die rasant fortschreitende digitale Transformation des beruflichen wie des privaten Alltags. Was sich im (Arbeits-)leben dieser sogenannten „CIOs“ in den letzten Jahren getan hat und worauf sie in 2019 achten sollten, verraten wir im Folgenden. Von Kerstin Albrecht-Aigner

CIO? – Wer oder was ist denn nun bitte schön wieder ein CIO? Ein CIO, also ein Chief Information Officer, ist der englische Titel eines – wir sagen es mal ganz profan auf Deutsch – IT-Leiters, „der die Aufgaben der operativen und strategischen Führung der IT in einem Unternehmen wahrnimmt“. Hmm – wenn es darum geht, Berufe außergewöhnlich und prestigeträchtig klingen zu lassen, sind wir Deutschen ja besonders kreativ, tummeln sich in der heutigen Arbeitswelt doch lauter Associates, Senior Consultants, Key Account Manager usw. Da sich aber gerade in der IT so einiges auf Englisch abspielt und viele Begriffe ursprünglich etwa aus den USA stammen – wie eben auch der CIO – bleiben wir hier mal ebenfalls beim Chief Information Officer.

Entwicklungspotenzial auf dem Silbertablett
Aufgabenschwerpunkt der CIOs war es ursprünglich, den Laden IT-technisch am Laufen zu halten: Zuständig etwa für den Einkauf und die Installation neuer Hard- und Software, für die Modernisierung des eigenen Rechenzentrums, die Verbesserung der IT-Sicherheit, aber auch für Projekte zur Kostensenkung, zeichneten sich CIOs in der Vergangenheit im Wesentlichen durch ihr umfangreiches technisches Fachwissen aus. Heute sind darüberhinausgehend Kenntnisse und Stärken beispielsweise in der Unternehmensstrategie und in der Mitarbeiterführung gefragter denn je, geht es doch inzwischen immer mehr auch darum, den betrieblichen Workflow möglichst effizient zu gestalten, neue innovative digitale Betätigungsfelder zu ermitteln und sich einen entscheidenden Marktvorteil im hart umkämpften Wettbewerb zu verschaffen. Will heißen, dass sich in den letzten Jahren die IT-Abteilung eines Betriebs zunehmend von der Kostenstelle zu einem zentralen Umsatztreiber entwickelt hat, wobei dem Fachbereichsleiter die Rolle eines internen Business-Beraters zufällt, der auf Augenhöhe mit der Geschäftsführung agiert.

Soft Skills: Erfolgsfaktoren für die CIO-Karriere
Je vielfältiger eine Position, desto umfangreicher die geforderten Fähigkeiten – wer hätte es gedacht!? Aber gerade bei einem CIO ist damit immerhin auch ein erhöhter Spaßfaktor verbunden, wandelt sich dessen Part doch vom ehemals „schnöden“ IT-Koordinator hin zum gewinnbringenden Unterstützer und Impulsgeber für ein Unternehmen etwa bei der Prozess- und Kostenoptimierung, bei Wachstum und Expansion, bei der Kundenbindung und vielem mehr. So sollten heute CIO-Profis nicht nur, wie schon erwähnt, über unternehmerisches und strategisches Denken verfügen. Gleichermaßen nicht zu unterschätzen ist ein gewisser Pioniergeist, der es einem „Chief“ ermöglicht, Innovationen im Unternehmen zu fördern und voranzutreiben, selbst wenn sie nicht aus der eigenen Abteilung stammen oder unter Umständen sogar etwas unkonventionell sind.

Durch die rasch voranschreitende und teilweise unkoordinierte Digitalisierung sind in vielen Unternehmen neue Anwendungen und Services über verschiedene Clouds verteilt, Lizenzen unnötigerweise doppelt vorhanden. Die Folge: Einzelne Fachabteilungen handeln isoliert, es fehlt eine einheitliche Transformationsstrategie. Stattdessen bilden sich heterogene, meist ineffiziente und wenig agile Silo-Strukturen. Hier bietet sich für den organisationsstarken CIO die Chance, als „Service Aggregator“ und zentrales Bindeglied seine Position zu stärken: So hält er wie ein Marionettenspieler die einzelnen Fäden zu den Fachbereichen in der Hand und kann bei Bedarf strategiekonform an entsprechender Strippe ziehen, um einen unternehmensweit einheitlichen, kontrollierten und zielorientierten Wandel zu ermöglichen.

Entwicklung, Fortschritt, Neuorientierung – wo man hinschaut, alles ist im Fluss – mal mehr, mal weniger gnädig. So hat sich in den vergangenen paar Jahren nicht nur das Berufsbild des CIOs geändert. Der Digitalisierung sei Dank, wird in nächster Zeit wohl der eine oder andere Job überflüssig sein, neue Beschäftigungsfelder entstehen. Hier sind vor allem IT-Führungskräfte gefordert, passende Talente zu erkennen und ein möglichst attraktives Arbeitsumfeld zu schaffen, um die „Hidden Champions“ aus Fleisch und Blut im Unternehmen zu halten. So gehören inzwischen nicht nur Team-Building und Mitarbeitermotivation zum Repertoire eines guten CIO, sondern auch Krisenmanagement und Konfliktlösungsfähigkeiten.

Pflicht und Kür im Zeichen der Zeit
Es geht also neuerdings ganz schön rund im Arbeitsleben desjenigen CIOs, der sich seiner neuen Rolle bewusst ist – eben doch wie im Turnverein. So müssen hier immer wieder neue „Kür“-Elemente angegangen werden, nicht nur um die Position im Unternehmen als unverzichtbaren Partner auszubauen, sondern auch um dem Betrieb im Wettbewerb einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen. Worauf CIOs 2019 achten sollten? Hier gelten die IT-Trends, auf die wir bereits in einem Blog Anfang des Jahres hingewiesen haben: So wird künstliche Intelligenz (KI) einen großflächigen Einzug halten und eine zentrale Rolle in Planungsprozessen spielen. Bereits heute sind KI-gestützte Lösungen wie Siri und Alexa im privaten Umfeld allgegenwärtig und steigern die Erwartung von Anwendern an dialogorientierte virtuelle Assistenten auch im beruflichen Umfeld. Die zunehmende Automatisierung schafft weitere Freiräume, unterstützt beispielsweise bei der Pflege mobiler digitaler Arbeitsplätze oder bei der Einhaltung interner Governance-Richtlinien. Nicht zuletzt gewinnen Betriebe durch die strategische Nutzung von Multi-Cloud-Lösungen.

Es ist und bleibt für den CIO viel zu tun: Nicht nur, innerbetrieblich eine neue Rolle auszufüllen, sondern auch auf dem neuesten Stand der Technik zu bleiben, vielleicht sogar den Entwicklungen mal einen Schritt voraus zu sein. Handstand, Flic Flac, Salto und Co. – über die D-Note, den Schwierigkeitsgrad, brauchen wir auf dem Feld der IT wohl nicht zu diskutieren. Aber wie sieht’s aus? Brauchen Sie noch etwas Hilfestellung für den Ausführungswert, die E-Note, um bei all dem Neuen nicht vom Weg abzuschweifen und damit den Spaß an der Sache zu verlieren? – Dann rufen Sie uns doch einfach an!

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