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Autonomes Fahren – Es war einmal… ein doch recht schillerndes Ereignis, das da alle zwei Jahre in Frankfurt am Main stattfand: Blitzende Karossen, ein hochkarätig-internationales Publikum und Konzern-Chefs, die den in großer Zahl vertretenen Medien Rede und Antwort standen. Die Internationale Automobilausstellung (IAA) zählte in Fachkreisen lange Zeit mit zu den bedeutendsten Leistungsschauen der Welt. Und heute? – Massive Besuchereinbrüche, demonstrierende Umweltaktivisten vor den Messetoren und ein ausgeladener branchenkritischer Oberbürgermeister, der seine vorbereitete Rede kurzerhand in der FAZ veröffentlicht. Stehen in der deutschen Autoindustrie etwa die Zeichen auf Sturm? Scheint hier von einer Seite Konkurrenz zu drohen, welche die Produktentwickler bisher nicht ganz so ernst nehmen wollten? Von Kerstin Albrecht-Aigner

Tatsächlich wirken die Autohersteller hierzulande leicht verunsichert, tritt doch zunehmend das IT-Business an, diese emotionale Branche für sich zu erobern. Elektronische Antriebe, geteilte Privatautos und selbststeuernde Fahrzeuge – für jede dieser Herausforderungen stehen mit Tesla, Uber und Google Unternehmen allein schon im Silicon Valley Pate. Daneben zeigt sich auch Hightech-Inselstaat Japan in diese Richtung nicht untätig, wie die 46. Auflage der Tokyo Motor Show Anfang November dieses Jahres unter Beweis gestellt hat. Die Sicht von Seiten der IT ist dabei eine ganz andere: Nicht das Fahrzeug an sich, dessen Außenwirkung oder gar temporeicher Fahrspaß stehen im Fokus. Vielmehr streben die Digitalisierungstreiber mit Feuereifer an, die immensen Möglichkeiten dahinter auszuschlachten. Schließlich verbringt der Kunde sehr viel Zeit im Straßenverkehr und will diese auch möglichst effizient nutzen.

Verkehr à la Silicon Valley
Google-Tochter Waymo beispielsweise betreibt seit Ende letzten Jahres in Phoenix (Arizona) den weltweit ersten Roboter-Taxidienst, zum Teil sogar schon ohne Sicherheitsfahrer an Bord: Nach derzeitigem Entwicklungsstand lassen sich per App die Autos bestellen wie auch die Fahrstrecke koordinieren. Schaltflächen für Start/Stopp, für die Kontaktaufnahme mit dem Service-Center und für‘s Verriegeln befinden sich am Fahrzeughimmel. Etwa 600 dieser Robo-Taxis sind mittlerweile autonom auf den Straßen der Wüstenstadt unterwegs und sammeln emsig Erfahrungen für die weitreichenden Expansionspläne des Mutterkonzerns.

Die neue Dimension des Fahrens
Die japanische Autoindustrie geht hier noch einen Schritt weiter und interpretiert den Wunsch der heutigen Gesellschaft nach flexibler und umweltbewusster Fortbewegung mit viel visionärem Esprit: Das Fahrzeug der Zukunft soll nicht mehr einfach nur Gefährt, sondern gleichzeitig auch Büro, Laden oder Wohnzimmer sein. Suzuki etwa präsentierte auf der diesjährigen Motor Show sein neuestes Konzept unter dem Titel „Waku Waku“ – ein japanischer Ausdruck, der für gleitendes Wohlgefühl steht. Dazu gehört der Hanare, eine Mischung aus autonomem Elektroauto und Hütte. Der Hanare hat kein Lenkrad mehr, kein Vorne und kein Hinten, dafür zeichnet er sich durch eine ziemlich smarte Software aus: Sollte er tatsächlich einmal auf die Straße kommen, kann sein Besitzer eine Wanderung unternehmen und sich später von seinem Fahrzeug abholen lassen.

Vollgas mit angezogener Handbremse
Und was tut sich im ehemals innovationsstarken Auto-Deutschland? Alternativlose Fahrverbote in deutschen Innenstädten, kein flächendeckendes Netz an Ladestationen für Elektrofahrzeuge, Schummel-Prämien, … – das sind die Themen, die derzeit durch die Medienwelt geistern. Und on Top eine stark besetzte Lobby, die auch weiterhin eisern am ursprünglichen Status vom Heiligen Blechle festhält? – Wo sind da der Pioniergeist und der Geschäftssinn geblieben, mit denen die deutsche Autoindustrie in früheren Jahren erfolgreich punkten konnte? Und wo die Offenheit, über den Tellerrand hinauszuschauen, Altbewährtes zu hinterfragen und gegebenenfalls auch mal ein Stück weit neu zu erfinden? Und das nicht erst übermorgen? Denn – wie von Seiten der IT erkannt – lukrative Möglichkeiten gäbe es genug, wenn man bedenkt, was sich in das autonome Fahrvergnügen sonst noch alles an Goodies „einbauen“ ließe… Deutsche Automobil-Experten sind sich auf jeden Fall einig: Der Generationenwandel muss kommen! Wir dürfen also gespannt sein, was sich die Produktentwickler für die Zukunft einfallen lassen.

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