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Managed Services im Mittelstand „Folgen Sie uns auf die Wolke“ oder „Ab in die Cloud. Alle ziehen um“ – so oder so ähnlich ist derzeit im Netz zu lesen. Nach rund zehn Jahren auf dem Markt, hat sich das Cloud-Computing vor allem bei Großkonzernen als feste Größe im Betriebsalltag etabliert. Übte der Mittelstand bisher noch eine gewisse Zurückhaltung, schwappt die Welle digitaler Transformation nun allmählich auch auf diesen Unternehmenszweig über. Hat der gute alte hauseigene Server damit ausgedient? – Mitnichten, wie aktuelle Studien verschiedener Marktforschungs- und Beratungshäuser belegen. Im Folgenden erfahren Sie, was hinter den beiden Lösungen steckt, wie sich durch geschicktes Outsourcing ein stabiles, leistungsfähiges und zukunftsorientiertes Server-System aufbauen lässt und wie sich mittelständische Betriebe derzeit beide Technologie-Varianten zunutze machen. Von Kerstin Albrecht-Aigner

Server-Systeme bilden das Rückgrat jeden Unternehmens, gelten als die zentrale Schnittstelle, und nehmen daher innerhalb einer modernen Betriebs-IT einen besonders hohen Stellenwert ein. Fällt der Server einmal aus, kommen Arbeitsabläufe schnell zum Erliegen. Unter Umständen sogar für einen längeren Zeitraum, wenn sich der Fehler nicht gleich finden lässt. – Ein Zustand, den sich heute kein Unternehmen mehr leisten kann.

Was ist ein Server?
Doch Server-Systeme sind ganz schön komplex. Schon den Begriff des Servers einzuordnen fällt manchmal gar nicht so leicht, da es sich sowohl um einen Computer, also um Hardware, als auch um ein Programm, eine Software, handelt. Bildlich gesprochen ist der Server das Herzstück einer IT-Infrastruktur, welches andere PCs über ein weit verzweigtes Netz mit den notwendigen Programmen, Daten und anderen Ressourcen versorgt. Die Kommunikation von Server und PCs, die auch als Clients bezeichnet werden, erfolgt über das sogenannte Protokoll. Ein Beispiel: Sie surfen gerade im Internet und möchten sich genauer über die Leistungen des NIC Systemhauses informieren. Ihr Computer ist der Client, Ihr Browser die Client-Software. Um die Website nic-team.com öffnen zu können, schickt Ihr Browser eine Anfrage an den NIC-Server mit der ‚Bitte‘, die Daten haben zu dürfen. Die Server-Software händigt diese anschließend Ihrem Browser aus.

Vor dem Hintergrund, dass Server verschiedene Tätigkeitsschwerpunkte übernehmen, werden sie in die folgenden Kategorien eingeteilt: Auf einem Web-Server sind die Inhalte von Webseiten gespeichert. Ein E-Mail-Server verwaltet, speichert und versendet elektronische Post. Auf einem File-Server befinden sich Dateien, die Personen entweder nur für sich oder aber für das Internet freigeben. Ein Drucker-Server verwaltet Druckaufträge und schickt diese von einem Rechner an den zuständigen Drucker weiter.

Server Management in Profihänden
Die Verantwortung über einen betriebseigenen Server und damit über den stabilen und zuverlässigen Ablauf unternehmensinterner Prozesse könnte unter Umständen ganz schön schwer wiegen, wenn es da nicht Dienstleister und Systemhäuser wie NIC gäbe, die einem in Form eines Managed Service einen Großteil dieser Verantwortung abnehmen. Das sogenannte Server Management durch einen Service-Partner behält hier vor allem die folgenden Aspekte und Aufgaben im Auge:

  1. Über das Monitoring wird ein Server, der sich entweder beim Kunden vor Ort oder aber in einem anderen Rechenzentrum befindet, laufend überwacht. Werden bestimmte Schwellenwerte überschritten, ertönt automatisch ein Alarm, der die verantwortlichen Techniker informiert. Die Problembehandlung erfolgt Remote, also durch Zugriff aus der Ferne.

  2. Über die kontinuierliche Wartung und Instandhaltung des Server-Systems durch einen erfahrenen Dienstleister wie auch über dessen regelmäßiges Reporting erhalten Kunden wertvolle Statusinformationen. Diese Daten gelten nicht nur als Nachweis für die Einhaltung des Service Level Agreements. Vielmehr liefern sie detaillierte Angaben für eine entwicklungsrelevante Langzeitanalyse der Unternehmens-IT und für die erfolgreiche Planung von Kapazitäten.

  3. Als Grundelement der IT-Sicherheit sorgt das Patch Management dafür, ein für den Kunden notwendiges Computerprogramm und seine unterstützenden Daten zu aktualisieren, zu optimieren oder Fehler zu beheben. Auf diese Weise lassen sich beispielsweise Sicherheitslücken in einer bestehenden Software schließen. Denn nicht durchgeführte Updates zählen zu den besonders erfolgversprechenden Einfallstoren für Angriffe aus dem Netz, Computerviren und Malware. Fehlt ein sorgfältiges Patch Management haben Hacker leichtes Spiel, in IT-Systeme von Betrieben einzudringen, Daten zu manipulieren oder gar auf vertrauliche Daten zuzugreifen.

  4. Doch nicht nur aggressive Cyberattacken mit Diebstahl oder Erpressung stellen eine Gefahr für Unternehmensinterna dar. Nicht zu unterschätzen ist auch der Datenverlust durch Umwelteinflüsse wie Feuer, Hochwasser und ähnliches. Über das Backup Management durch einen externen Dienstleister sind Geschäftsdaten jederzeit sicher abgelegt und können nach Verlust schnell wiederhergestellt werden.

Welche neue Komponente bringt das Cloud-Computing?
Laut vielfach zu lesender Definition beschreiben Cloud-Services die „Bereitstellung von IT-Infrastruktur wie Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware als Dienstleistung über das Internet“. Nun vermag dies, hinsichtlich einer thematischen Abgrenzung zum Server, auf den ersten Blick nicht sonderlich viel auszusagen. Denn auch das Cloud-Computing läuft über ein entsprechendes Server Hosting. Der Unterschied liegt hier im Detail: Unternehmen bevorzugten bisher die sogenannten dedizierten Server, das heißt Hardware und Software werden nur von einem einzigen Anwender genutzt. Das Cloud-Computing hingegen läuft über einen virtuellen Server, bei dem die Hardware mehreren Usern zur Verfügung steht, die Software dagegen nur bei einem Einzelnen Anwendung findet.

Eine Vielzahl an Vorteilen wird derzeit von IT-Dienstleistern herangezogen, um für die wolkige Server-Lösung zu werben: Unter anderem seien keine Investitionskosten für Server-Hardware und -Software mehr notwendig, Leistungen seien unbegrenzt skalierbar und Computer-Ressourcen zuverlässig innerhalb weniger Minuten verfügbar. Demgegenüber blieb der deutsche Mittelstand einer aktuellen TecChannel-Studie zufolge bisher jedoch skeptisch: zu vielfältig die Zweifel an der Datensicherheit und zu
groß die Ängste, die Kontrolle über Daten und IT-Systeme zu verlieren.

Zwischenlösungen liegen derzeit im Trend
Doch die Studien zeigen weiter, dass sich deutsche Mittelständler die neue Technologie inzwischen gezielt zunutze machen: So ist ein Anstieg an der Nutzung von Software-as-a-Service-Lösungen (SaaS) zu verzeichnen, bei dem Anwendungen über eine Internetverbindung bedarfsgerecht zur Verfügung gestellt werden. Dementsprechend fällt auch das Fazit zum Thema Cloud-Computing aus dem Mittelstand nicht unbedingt negativ aus: Die Cloud eigne sich vor allem für Standardleistungen, bei denen keine Anpassungen notwendig werden. Sind mehr Individualität, Supporttiefe und branchenbezogene Betriebsvorgaben gefordert, ist das Outsourcing der IT-Projekte nach wie vor das passendere Modell.

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